Freundeskreis der Stadtkirche St. Nikolai zu Forst (Lausitz) e.V.

Aktuelles:

„Offene Kirche 2012” öffnet mit Ostergarten

Brühlsarg dem Restaurator übergeben

Aufwendige Glockenreparatur

Die Forster Brühlgruft und ihre Särge - Artikelserie im Forster Wochenblatt

Friedrich der Große und Graf Heinrich von Brühl - Geschichte eine Feindschaft

Rotarier unterstützen Brühlgruft Sanierung

Werbetour für Brühlgruft-Sanierung

Details aus der Brühl-Gruft

Ganz unscheinbar ...

Welche Gefallenen standen auf den Gedenktafeln der Forster Stadtkirche?

Die Gottesdienste der ev. Kirchengemeinden in Forst (L.)


„Offene Kirche 2012” öffnet mit Ostergarten

Erstaunliches tat sich auf der Empore von St. Nikolai. Ein Team um Manuela Trummer gestaltete hier zum ersten Mal einen Ostergarten und fast 1000 Besucher kamen um die Ostergeschichte mit allen Sinnen zu erleben. Lesen Sie Weiteres dazu in dem nachfolgenden Artikel und schauen Sie in die Bildergalerie.

„Offene Kirche 2012” öffnet mit Ostergarten
Quelle: „Der Lausitzer” 31.03.2012


Brühlsarg dem Restaurator übergeben

Restaurator übernimmt Sarg von Graf Heinrich von Brühl aus der Forster Stadtkirche Eingehüllt in Forster Vlies ging am 21.3.2012 der historische Sarg von Graf Heinrich von Brühl zur Restauration nach Berlin-Bohnsdorf. Begleitet und unterstützt wurde der Transport von Hagen Pusch (Vorsitzender des Museumsvereins) sowie Andreas Hammer und Frank Henschel vom Kirchbauverein. In der Werkstatt des Metallrestaurator Georg Ignaszewski wird nun eine genaue Bestandserfassung mit einer Schadenskartierung erstellt. Auf dieser Grundlage entscheidet dann das Landesamt für Denkmalpflege über die sachgerechte Restaurierung. Der Kirchbauverein entschied sich erst kürzlich diese Restaurierung vorzuziehen. Denn ab August wird in der Stadtkirche eine Dauerausstellung zum Thema Brühl und Friedrich dem Großen und ihre legendäre Feindschaft zu sehen sein. Spätestens dann soll der restaurierte Brühlsarg wieder in der Stadtkirche präsentiert werden. Die Brühlsarg Restaurierung ist nun der erste sichtbare Schritt im Rahmen der Aktion „Forst für Brühl 2013”. Dabei freut sich der Kirchbauverein schon zahlreiche Unterstützer gefunden zu haben. Dennoch sind weitere Partner gefragt, die bei der Sanierung der Gruft und bei der Restaurierung von weiterer zehn historisch wertvollen Särgen helfen können. Je nach Beschädigungsgrad und Alter wird mit Kosten zwischen 2500-8000 Euro gerechnet. Auch für das Bauvorhaben in der Gruft ist neben den beantragten Fördergeldern ein bedeutender finanzieller Eigenanteil notwendig.

Spendenkonto
Freundeskreis St. Nikolai
Konto: 3402113200
BLZ: 18050000
Sparkasse Spree-Neiße


Aufwendige Glockenreparatur

Glockenreparatur an der Forster Stadtkirche Nach dem sich bei einer technischen Überprüfung Haarrisse an den Jochen (Glockenaufhängung) zeigten, war die Forster Gemeinde zum raschen Handeln gezwungen.
Besonders bei den beiden großen Glocken, mit einem Gewicht von 1350 bzw. 1010 kg, bestand die Gefahr eines Absturzes.
Bei widrigem Wetter staunten die Schaulustigen, mit welcher Präzession, die schweren Ersatzteile durch die Schallluken zum Glockenstuhl gehoben wurden. Wenn man den Aussagen von Ralf Stiebitz (Mitarbeiter der Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen GmbH) glauben schenken darf, dann halten die neuen Joche ewig. Da Ewigkeiten bekanntlich doch recht lange gehen hofft die Kirchengemeinde zumindest, dass die drei Glocken nun einige Jahrzehnte problemlos wieder ihren Dienst tun. Denn rund 8000 Euro verschlang die Reparatur. Das heute bekannte Geläut mit den drei Glocken wurde 1920 installiert. Die alten Bronzeglocken beschlagnahmte im Sommer 1917 der Staat um sie für Kriegszwecke (1. Weltkrieg) einzuschmelzen.


Die Forster Brühlgruft und ihre Särge - Artikelserie im Forster Wochenblatt

Serie im Forster Wochenblatt über die Brühlgruft Serie im Forster Wochenblatt über die Brühlgruft Serie im Forster Wochenblatt über die Brühlgruft
Serie im Forster Wochenblatt über die Brühlgruft Serie im Forster Wochenblatt über die Brühlgruft Serie im Forster Wochenblatt über die Brühlgruft
Serie im Forster Wochenblatt über die Brühlgruft

Friedrich der Große und Graf Heinrich von Brühl - Geschichte eine Feindschaft

Buchtitel - Geschichte einer Feindschaft In einem Verbundprojekt werden für Branitz, Brody/Pförten und die Forster Stadtkirche Ausstellungen entwickelt, die das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Friedrich und Brühl aber auch die Bedeutung von Brühl für Forst und Pförten aufnehmen sollen. Mehr dazu finden Sie hier auf Seite 39.


Rotarier unterstützen Brühlgruft Sanierung

Auch über die Grenzen unserer Stadt wird das Thema Brühl und die Brühlgruft Sanierung mit Interesse verfolgt. Auf Einladung von Sven Zuber, konnten wir in diesem Zusammenhang nun Mitglieder des Rotary Club Cottbus in unserer Stadtkirche begrüßen. Die Rotarier waren in Forst und Pförten auf den Spuren von Graf Heinrich von Brühl. Mit großer Freude konnte der Kirchbauverein nun mehrere hundert Euro an Unterstützung für die Sanierung der Forster Brühlgruft entgegen nehmen.

Rotary Club Cottbus


Werbetour für Brühlgruft-Sanierung

Im Rahmen der Kampagne

1748 Brühl für Forst - Forst für Brühl 2013
Wir renovieren die Brühlgruft in St. Nikolai.

stattet der berühmte Standesherr seinem Städtchen Forst selbst einen Besuch ab.
Graf Heinrich von Brühl (alias Andreas Hammer - Vorsitzender des Kirchbauverein) und sein Sekretarius (alias Frank Henschel) waren per Kutschfahrt unterwegs um für das Sanierungsprojekt - Brühlgruft - zu werben.

Brühl Kutschfahrt

Auf dem Marktplatz vor St. Nikolai wurde die Rede an die Forster Einwohnerschaft verlesen.

An die Einwohnerschaft des ehrbaren Städtchens Forste in der Lausitz
Der hochwohlgeborene Graf Heinrich von Brühl, Standesherr des hiesigen Städtchens Forste und Premierminister in den sächsisch-polnischen Landen entbietet dem hier anwesenden Volke seinen Gruß.
Das Herz unseres Herrn Grafen ist beim Anblicke der wieder hübsch anzusehenden Nikolaikirche mit froher Dankbarkeit erfüllt. Die vom hohen Herrn daselbst bestimmte lichtgelbe Anmalung und Anschmückung gereicht dem Städtchen zur besonderen Zierde.
Doch im innersten des heiligen Hauses ist noch manch großer Mangel zu ersehen.
Trüb bewölkte Gedanken umgeben unsrigen Standesherren.
Gerade seine von ihm ausgesuchte letzte Heimstatt in den Katakomben der hiesigen Nikolaikirche befindet sich in einem gar liederlichen und unansehnlichen Zustande.
Unser gnädige Herr Graf bittet die Forster Einwohnerschaft hier tunlichst und in Bälde für Abhilfe zu sorgen.
Hierfür sind nun ein knappes Dutzend Audienzen bei hiesiger Händlern, Handwerkern, Geldwechslern, Buchdruckern, Pillendreher und Barbieren bestellt. Daro werden Büchslein mit dem feinen Antlitz unserer hohen Herren überreicht.
Die hier Ausgesuchten und deren geschätzte Kundschaft sind gebeten, die in den Büchslein befindliche Luft kräftig entweichen zu lassen.
Hier eingekommende Taler sollen geeignet sein um Bauleute und Restauratori zu bestellen, welche dann fleißig ihre Arbeit verrichten und dem jetzigen Bekümmernis Abhilfe verschaffen.
All dies soll zur Mehrung von Ruhm und Ehre des Städtchen Forste in der Lausitz und unseres Standesherrn Graf Heinrich von Brühl geschehen.
Forste den 29 ten Juno anno 2011

Der Forster Kirchbauverein hofft auf eine breite Unterstützung aus der Forster Bevölkerung um bis 2013 die Brühl Gruft zum 250. Todestag des Grafen, sanieren zu können.


Details aus der Brühl-Gruft

Fotos Margit Jahn

Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche
Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche
Brühl Gruft in der Forster Stadtkirche

Ganz unscheinbar ...

Brühl Pin ... ist über dem Eingang unserer Stadtkirche eine Tafel eingelassen.
Sie erinnert an eine Katastrophe, die im Jahr 1748 die damaligen Forster Einwohner schwer traf. Ein großer Stadtbrand hatte die Stadt und die Kirche in Asche gelegt. Die meisten Bewohner verloren ihr Haus und Gut. Doch der damalige Standesherr Graf Heinrich von Brühl nahm sich der leidgeprüften Forster an. Er sorgte für Geld, Steuerbefreiungen, Baumaterialien und einen Fachmann - Oberlandbaumeister Knöffel - nach dessen Plänen die Stadt neu und feuersicherer wieder aufgebaut wurde. Auch die Stadtkirche erhielt damals ihre heutige äußere Gestalt.
Diese Historie nimmt nun der Kirchbauverein „Freundeskreis St. Nikolai” auf um bis 2013 zum 250. Todestag des Grafen, seine letzte Ruhestätte würdig herzurichten.
Die kommende Arbeit des Vereins wird ganz zielgerichtet unter dem Motto

1748 Brühl für Forst - Forst für Brühl 2013
Wir renovieren die Brühlgruft in St. Nikolai.

stehen. Verschiedenste Veranstaltungen und Sammlungen stellen sich unter dieses Motto.
Denn das Herrichten der Brühlgruft und die Sanierung und Erhaltung von historisch wertvollen Särgen ist eine ungewöhnliche Aufgabe, die fachlich und finanziell von unserer Kirchengemeinde kaum getragen werden kann. Viele Partner, Berater und Spender werden nötig sein. Doch es kann sich lohnen.
Vor über 250 Jahren bestimmte Brühl in seinem Testament, dass er nicht in Dresden oder Warschau, sondern in dem kleinen unbedeutenden Städtchen Forst seine letzte Ruhe finden wollte.
Diesen Umstand sollten wir alle für das Image und die Bekanntheit unserer Stadt nutzen. Die Sanierung der Brühlgruft kann dazu entscheidend beitragen.
In diesem Sinne - FORST FÜR BRÜHL 2013

Mehr zu Brühl und Forst finden Sie hier.

Freundeskreis St. Nikolai
Konto: 3402113200
BLZ: 18050000
Sparkasse Spree-Neiße
IBAN: DE08 1805 0000 3402 1132 00
BIC: WELADED1CBN

Kennwort: Brühl-Gruft
  Freundeskreis St. Nikolai
Konto: 2028786
BLZ: 18092744
Volksbank Spree-Neiße eG
IBAN: DE42 1809 2744 0002 0287 86
BIC: GENODEF1SPM

Kennwort: Brühl-Gruft


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Die Gottesdienste der ev. Kirchengemeinden in Forst (L.)

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