archivierte Beiträge 2011
Gräfin von Brühl gab Einblick in die Welt des Adels
Gräflicher Besuch in der Brühlgruft
OUT OF ADEL - Lesung mit Dr. Christine Gräfin von Brühl
Konzertbesucher spendeten 569 Euro für Brühlgruft
"Offene Kirche" bis 2013 gesichert
Großes Barockkonzert mit "Cantores Viridimontani" unterstützt Sanierung der Brühlgruft
Gruftplatte hebt sich nur einmal im Jahr
Kirchbauverein startet mit neuem Postkartemotiv in 2011
Völlig überraschend ...
5. Mitgliederversammlung - Kirchbauverein bestätigt Vorstand
Frühlingskonzert
Gräfin von Brühl gab Einblick in die Welt des Adels
Buch „OUT OF ADEL” war rasch vergriffen
Der Namen „von Brühl” bewegt die Forster. Die Einen immer noch, weil sie selbst oder Eltern und Großeltern eine Beziehung zur vergangenen brühlschen
Standesherrschaft Forst/Pförten haben. Andere wiederum haben sich aufgemacht, den Schlosspark in Pförten/Brody zu pflegen, den Kaskadenbrunnen vom
brühlschen Schloss im Rosengarten wieder aufzubauen oder die Brülgruft in der Stadtkirche zu sanieren.
So war es nicht verwunderlich, daß die Buchlesung mit der Gräfin Christine von Brühl rund 200 Besucher in die Stadtkirche lockte.
Nur wenige Meter von der Gruft ihres berühmten Vorfahren entfernt, nahm die Autorin ihre Zuhörer mit in die heutige Welt der Adligen. Im Buch
„OUT OF ADEL” schildert sie aus eigener Erfahrung, wie schwierig es Adlige haben, wenn sie sich nicht an die vorgegebenen Standesregeln halten. So ist
zum Beispiel die Hochzeit mit einem Bürgerlichen so gut wie ausgeschlossen.
Das Thema schien viele Besucher zu interessieren. Denn am Büchertisch war das vorgestellte Buch rasch vergriffen. Auch der Forster Kirchbauverein konnte sich
als Veranstalter der Lesung freuen. Für die Sanierung der Brühlgruft spendeten die Besucher 520 Euro.
Ein besonderer Dank geht an Sven „Sally” Sonsalla, der mit einer wunderbaren Gitarrenimprovisation den Auftakt der Lesung gab.
Gräflicher Besuch in der Brühlgruft
Das Sanierungsvorhaben in der Forster Brühlgruft spricht sich auch weit über die Grenzen der Stadt herum. In diesem Zusammenhang statteten am Montag
Dr. Christine Gräfin von Brühl und Kurator Peter Lang der Stadtkirche einen Besuch ab.
Bürgermeister Dr. Goldschmidt ließ es sich nicht nehmen, die Gräfin persönlich in Forst willkommen zu heißen.
Wenige Meter vom Sarg des Grafen Heinrich von Brühl gab es mit Vertretern der Stadt, des Kirchbauvereins sowie dem brandenburgischen Textilmuseum einen regen
Austausch. Im Vordergrund standen die aktuellen Themen wie Gruftsanierung, der Parkverbund Pförten, Forst, Branitz, Muskau, die deutsch polnischen Parkseminare
in Pförten und das Jubiläumsjahr 2013 mit der Deutschen Rosenschau und dem 250. Todestag des Grafen. Interessant war dabei, zu erfahren, dass Mitglieder
der Familie von Brühl der Region Forst - Pförten immer noch sehr verbunden fühlen. Im übrigen war die Gräfin nicht das erste Mal in Forst
und kannte den bedauerlichen Zustand der Brülgruft. Um so mehr war sie erfreut, dass die Sanierung nun begonnen wird. Dabei war ihr auch wichtig, dass die
geplanten Ausstellungen und Veranstaltungen sich nicht nur auf den berümten Premierminister fokussieren sollen. Auch andere Mitglieder der Familie von Brül
haben ihre Bedeutung in der sächsischen, preußischen und polnischen Geschichte.
Bürgermeister Dr. Goldschmidt bat die Gräfin, für die Forster Vorhaben zu werben und lud sie für den 14.6.2013 um 11.15 Uhr nach Forst ein. An
diesem Tag wird die deutsche Rosenschau eröffnet.
Christine von Brühl lebt als freie Autorin in Berlin. Ihre aktuellen Bücher „OUT OF ADEL” und „Die preußische Madonna - Auf den Spuren
der Königin Luise” erschienen 2009 und 2010 im Aufbau-Verlag.
Foto S. Buss
OUT OF ADEL - Lesung mit Dr. Christine Gräfin von Brühl
Mittwoch 2.11.2011 um 19.00 Uhr in der Stadtkirche St. Nikolai
Mit ihrer Lesung unterstützt Gräfin von Brühl die Bemühungen des Forster Kirchbauvereins um die Sanierung der Forster Brühlgruft.
Die Nachfahrin des sächsischen Premierministers Graf Heinrich von Brühl wurde als Diplomatentochter in Ghana geboren und wuchs in London, Brüssel,
Bonn und Singapur auf. Nach dem Mauerfall zog sie in die sächsische Landeshauptstadt Dresden, wo sie nach Magisterabschluss und Doktorarbeit als Journalistin
für die "Sächsische Zeitung" schrieb.
Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.
In Forst wird sie aus ihrem Buch „OUT OF ADEL” lesen. Das Buch beschreibt in autobiografischen Zügen ihr Leben im Zwiespalt zwischen Adel und dem
Drang eine normale junge Frau zu sein.
Der Eintritt ist frei - um eine Spende zur Sanierung der Brühlgruft wird gebeten.
Konzertbesucher spendeten 569 Euro für Brühlgruft
Herzlichen Dank an die Besucher des Barockkonzertes mit dem Ensemble „Cantores Viridimontani”.
Der Aktion „1748 Brühl für Forst - Forst für Brühl 2013 - Wir renovieren die Brühlgruft in St. Nikolai” konnten 569 Euro
zugeführt werden.
"Offene Kirche" bis 2013 gesichert
Neues Team erwartet Besucherrekord
Nach drei erfolgreichen Jahren „Offene Kirche” von St. Nikolai begrüßt nun ein neues Team mit Elke Schubert
und Annette Seifert die Gäste aus nah und fern. Beide sind hier über das Projekt „Bürgerarbeit” angestellt.
Die Forster Kirchengemeinde und der Kirchbauverein freuen sich, dass mit Hilfe dieser Fördermaßnahme die
Stadtkirche bis in das Jubiläumsjahr 2013 regelmäßig geöffnet werden kann. Denn das Interesse an der
Forster Stadtkirche mit der Brühl-Gruft wächst stetig. Im vergangenen Jahr konnten 3700 Besucher
begrüßt werden. Für dieses Jahr scheinen über 4000 Besucher realistisch obwohl die Fahrradtouristen
Wetter bedingt zurückgegangen sind.
In der Hauptsache lassen sich Tagestouristen nach einem Abstecher in den Rosengarten dann durch die Kirche und in die
Brühl-Gruft führen. Aber auch ehemalige Forster schauen in „ihrer” Kirche gern vorbei. Sie berichten von erlebten
Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten oder wie sie in den Nachkriegsjahren die Schuttmassen der ausgebrannten Stadtkirche
beseitigten.
Viele Besucher äußern sich anerkennend über die „Offene Kirche” in Forst. Denn in anderen Städten
stehen sie meist vor verschlossenen Kirchentüren.
Großes Barockkonzert mit "Cantores Viridimontani" unterstützt Sanierung der Brühlgruft
In der Forster Stadtkirche St. Nikolai wird am 27.08.2011, um 17 Uhr das erfolgreiche polnische Ensemble „Cantores Viridimontani” mit
13 Künstlern unter Leitung von Universitätsprofessors Dr. Jerzy Markiewicz auftreten.

Der Eintritt ist frei! Die erbetene Kollekte fließt in die Aktion
„1748 Brühl für Forst - Forst für Brühl 2013 - Wir renovieren die Brühlgruft in St. Nikolai”
Gruftplatte hebt sich nur einmal im Jahr
Neben der Brühlgruft sind weitere Grüfte unter der Forster Stadtkirche bekannt. Die meisten von ihnen sind nicht zugänglich. Doch unter einem
Läufer versteckt befindet sich mitten im Hauptgang der Kirche eine Ruhestätte der Familie von Bieberstein.
Nur am „Tag des offenen Denkmals” werden die schweren Eisenplatten dieser Gruft geöffnet und geben den Blick auf interessante Objekte frei.
Außer einem eigentümlichen Sarg mit einem „Guckloch” kann man eines der ältesten Biebersteiner Wappen der Region oder einen fast
vierhundert Jahre alten Reisesarg entdecken.
Die Mitglieder des Kirchbauvereins begrüßen interessierte Besucher am kommenden Sonntag den 11.9.2011 zwischen 15-17 Uhr in der Forster Stadtkirche.
Zum „Tag des offenen Denkmals” ist der Eintritt frei. Um eine Spende für die Sanierung der Brühlgruft wird gebeten.
Kirchbauverein startet mit neuem Postkartemotiv in 2011
Lange hat die Motivauswahl gedauert. Doch nun bringt der Kirchbauverein seine dritte Postkarte heraus. Natürlich steht die neue Stadtkirche mit dem Marktplatz im Mittelpunkt.
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Die Fotomotive stammen von unserem Vorstandsmitglied Marko Bierholdt. Sie entstanden zum vergangenen „Tag des offenen Denkmals”. Die Gestaltung der Karte
übernahm in der Hauptsache Christine Mundt, die auch für die Kopfzeile unserer Homepage immer wieder neue Ideen entwickelt.
Mit dem Verkauf der Karte sollen Baumittel für den neuen Altarraum und die Sanierung der Brühlgruft eingenommen werden. Die Postkarten können im Forster
Gutenberghaus erworben werden oder hier.
Völlig überraschend ...
... kam dieser Tage der Anruf von Frank Baer - einer der drei Bankvorstände der Volksbank Spree-Neiße. Mit großem Interesse verfolgt er seit einigen Jahren
die Bemühungen und Erfolge des Forster Kirchbauvereins.
Auch unser aktuelles Projekt - die Sanierung der Brühl-Gruft zum 250.Todestages von Graf Heinrich von Brühl - fand bei ihm Beachtung. Auf diesem Hintergrund gab er
nun 500 Euro aus den Geldgeschenken seines eigenen runden Geburtstages an den Kirchbauverein weiter. Diese Mittel sollen nun in den Erhalt der Brühl-Gruft mit
einfließen.
Die Freude darüber war unserer Schatzmeisterin Marlies Dockter (mitte) und dem Vereinsvorsitzenden Andreas Hammer (rechts) ins Gesicht geschrieben. Nach vielen
Rückschlägen bei Fördermittelanträgen ist Baers privates Engagement eine wohltuende Ermutigung.
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Der Kirchbauverein bedankte sich herzlich bei Frank Baer mit einer Biografie des mächtigen sächsischen Premierminister Graf Heinrich von Brühl. Was auch sonst?
5. Mitgliederversammlung - Kirchbauverein bestätigt Vorstand
Brühl-Gruft, Altarraum und Ausstellungen bestimmen weitere Arbeit
Nach dem überaus positiven Jahresbericht für 2010 Jahres sprachen die Vereinsmitglieder dem Vorstandsteam um den Vorsitzenden Andreas Hammer erneut
das Vertrauen aus. Für die nächsten zwei Jahre soll er mit Marlies Dockter, Marko Bierholdt, Harald Bertke und Frank Henschel, die kommenden Projekte,
wie die Sanierung der Brühl- Gruft mit den Särgen und die Neugestaltung des Altarraums von St. Nikolai, entscheidend voran bringen. In seiner Rede
wies Hammer auch auf das kleine Vereinsjubiläum des Freundeskreis St. Nikolai hin. Im November blickt der Verein dann schon auf sein fünfjähriges
Bestehen zurück. In diesem Zusammenhang bat er die Mitglieder weiter für Vereinszuwachs zu werben. Durch Tod und Weggang ist die Zahl der Mitglieder
auf 40 zurückgegangen. Dabei konnten 2010 vier neue Mitglieder begrüßt werden. Eine lebt derzeit in der Schweiz. Lobend äußerten
sich die Mitglieder über den umgestalteten Internetauftritt des Vereins. Aber es wurden auch Wünsche und Ideen besprochen, um das Angebot der
"Offenen Kirche" für die Besucher attraktiver zu machen. Dabei soll an die guten Erfahrungen mit der Brühl-Schau und der Kunstausstellung
mit Helge Warme angeknüpft werden. Die Besucherzahlen stiegen in den letzten drei Jahren kontinuierlich an. Ohne Neißehochwasser und Markplatzbau
sind im Sommerhalbjahr bis 5000 Besucher realistisch. Nach Abschluss der offiziellen Versammlung, konnten die Mitglieder die neu geschaffenen Sanitäranlagen
inspizieren. Den ersten großen Praxistest wird diese neue Errungenschaft beim Bikergottesdienst am 3. April erhalten. Hier erwartet die Gemeinde mehrere
hundert Motorradfahrer.
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Frühlingskonzert
Niederlausitzer Sängerkreis unterstützt den Kirchbauverein bei der Sanierung der Brühl-Gruft
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